lebendige zukunftprojekt

es geht los!

wir starten das projekt „lebendige zukunft – wahrnehmen, bewegen, gestalten – in gegenseitigkeit”.

damit wollen wir dir die möglichkeit geben dich mit anderen menschen deiner region zu verbinden und auszutauschen – während unterschiedlicher workshops, bei vorträgen, auf wilden wegen in der natur, einem festival und einigem mehr.

für den start bist du herzlich eingeladen zur online auftaktveranstaltung via zoom!

auftaktveranstaltung vom: 26.03.2021 | 19:00 uhr

du kannst dich unter lebendigezukunft@artderstadt.de anmelden.

du willst noch mehr wissen was es mit dem projekt „lebendige zukunft” auf sich hat? bist neugierig wie eine lebendige zukunft gestaltet werden kann, wie sie sich anfühlt?

komm zur auftaktveranstaltung und lass dich inspirieren! dort erfährst du mehr zu den geplanten workshop- und vortragsthemen, lernst menschen kennen die für etwas brennen und startest mit uns in eine lebendige zukunft. willkommen.

in gegenseitigkeit sind wir lebendiger. in diesem sinne möchten wir uns auch bei unseren fördergebern bedanken: dem fonds für soziokultur und für die mittel aus dem bundesprogramm neustart kultur der bundesbeauftragten für kultur und medien.

kommst du mit auf die brache?

in unserer natur gibt es ein markantes prinzip:

es ist das streben nach lebendigkeit.

was soll das heißen? stell dir eine „verödete“ brachfläche vor. siehst du die nackten steine? riechst du die platt gefahrene erde?

sobald die kahle fläche kurze zeit ruhig liegt, fühlen die neugierigsten unter den pflanzen ihre chance.

der beifuß ist eine solche pflanze. sie kommt mit allen möglichen böden zurecht. und so sprießt sie durch den boden hinauf in die ungewisse ödnis. doch dem leben reicht das noch nicht und es folgen weitere pflänzchen. dann kommen insekten, die dort plötzlich etwas zu essen finden. den ruf dieser lockt dann die bunte vielfalt an vögeln an. auch die mäuse wollen teilhaben. selbst füchse und marder folgen als reguläre gäste. natürlich nimmt auch der falke das rege treiben auf der brache wahr und äugt von der luft aus still hinunter um kurz darauf seinen freudenschrei heraus zu posaunen.

die brache ist nicht losgelöst von der natur. sie ist natur. genauso ist es mit uns menschen. wir sind natur. deshalb gilt das prinzip auch für uns. auch wir streben nach immer mehr lebendigkeit. für uns selber, in gegenseitigkeit mit anderen menschen und mit den anderen wesen der natur.

in der zwischenzeit sind junge bäumchen herangewachsen und geben der brache ihre neue höhe. kinder entdecken die brache für ihre spiele. sie fangen insekten, bauen schutzhütten, tanzen im nassen gras oder spielen verstecken. erwachsene und alte menschen kommen vorbei und freuen sich an dem bunten treiben.

alle, die dort sind, ob alt ob jung, schon lange hier oder vor kurzem dazugekommen, jene die viel haben und jene, die wenig haben, menschen unterschiedlichen aussehens, unterschiedlichen glaubens, geschlecht, sexualität, herkunft, alle bedingen sich gegenseitig.

gemeinsam werden sie immer lebendiger.

in der brache werden erfahrungen ausgetauscht. dort wird gefragt, warum und womit die erde so platt gefahren wurde? wieso alles lebendige darauf zerstört wurde? wer in den schweren geräten sitzt, die gerade jetzt an anderen stellen über unsere erde rollen?

dort wird entschieden, nie wieder schweres gerät auf dieser fläche zu akzeptieren!

dort wächst widerstand und organisiert sich.

dort verbinden wir uns, fühlen, denken und handeln in gegenseitigkeit und gestalten unsere lebendige zukunft.

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